12/12
2017

Hoher Besuch!

Der Nikolaus besucht die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Maria Stern Augsburg

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Diakon Christian Wild von der Pfarrei St. Moritz Augsburg stattete als Bischof Nikolaus der Schule einen Besuch ab. Anschaulich erzählte er aus dem Leben des Heiligen, der um 280/286 vermutlich in Patara (heute Ruinen bei Kalkan in der Türkei) geboren und zwischen 345 und 351 in Myra, dem heutigen Demre (Türkei) gestorben ist und z.B. auch von der syrisch-orthodoxen Kirche verehrt wird.
Natürlich brachte Bischof Nikolaus den Schülerinnen und Schülern auch Geschenke mit: Lebkuchen und Mandarinen.

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05/12
2017

Wir stärken Familien

Erster Kinderbetreuungszuschuss bewilligt

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Noch vor dem Nikolausfest hat das Schulwerk Augsburg den Sack mit Geschenken aufgemacht! Anlässlich der Bewilligung des ersten Antrags zur Gewährung des Kinderbetreuungszuschusses war Alexandra Frotschnig in die Geschäftsstelle eingeladen und wurde dort von Herrn Weihbischof Wörner und Herrn Kosak empfangen. Zur Feier dieser neuen Maßnahme zur Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schulwerks nahm sie Blumen in Empfang. Die junge Mutter, die als Kunstlehrerin an der Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen arbeitet, hatte auch diejenigen dabei, um die es letztlich bei diesem Angebot geht, ihre Kinder Pia und Malou. Der monatliche Zuschuss von 50€ zur Finanzierung der Kosten der Kindertagesstätte für Pia tut der Familie gut. „Damit zeigt das Schulwerk, dass es die nicht immer einfache Betreuungssituation von Familien ernst nimmt und bereit ist, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten“, freut sich Frotschnig.

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05/12
2017

Mit Bronze belohnt

Schülerinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren bei „Deutschen“ Meisterschaften im Volleyball erfolgreich

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Als Sieger des Landesentscheids und damit einzigem bayerischer Vertreter durften sechs Schülerinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren an den Deutschen Meisterschaften im Volleyball teilnehmen. Gegen die 15 Top-Teams der anderen Bundesländer galt es, in sechs hart umkämpften Spielen die Nerven zu bewahren und auf den Punkt volle Leistung zu bringen. Die Freude war groß, als am vergangenen Mittwoch der Sieger im kleinen Finale offiziell feststand. Mit einem bemerkenswerten dritten Platz kehren Anna Lensanft, Magdalena Paul, Marta Soic, Nelly Hatzenbühler, Nadine Birk und Michaela Dempfle aus Bad Blankenburg zurück. Beim Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Schülerinnen bestens mitgehalten. Mit Teamgeist und Siegeswillen wurde der ein oder andere Favorit bekannter deutscher Leistungszentren und Sportschulen geschlagen. Ein Jahr lang dürfen sich die sechs Mädels deshalb nun die drittbeste Schulmannschaft Deutschlands in ihrer Sportart nennen. Bestimmt werden sie sich noch lange an ein tolles Turnier auf hohem Niveau und eine gehörige Portion Lob und Anerkennung anderer Teilnehmerinnen erinnern. Vielen Dank an die Trainerin Karin Sailer und unsere betreuende Lehrkraft Monika Sonderegger, aber vor allem: Herzlichen Glückwunsch, Mädels!

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05/12
2017

„Logo“ zählt zu den besten Schülerzeitungen Schwabens

Schülerinnen der Marien-Realschule vom Ministerialbeauftragten geehrt

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Mächtig stolz sind Redakteurinnen und auch die betreuende Lehrkraft Frau Arulanantham auf ihre „Logo“, die das zweite Jahr in Folge eine Auszeichnung erhielt. Dieses Mal konnte vor allem in der Sparte „Kreativität“ gepunktet werden. Martin Sulzenbacher, der Ministerialbeauftragte für Realschulen in Schwaben, kam dazu eigens an die Schule, um die Urkunde und das Preisgeld zu überreichen. Über beides freuen sich die fleißigen Schülerinnen natürlich sehr. Schon jetzt sind sie hoch motiviert, auch bei der nächsten Ausgabe wieder ihr Bestes zu geben.

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04/12
2017

Rorate-Gottesdienst

Am Kolleg der Schulbrüder Illertissen beginnt die Adventszeit ganz besonders

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Der Beginn der Adventszeit und des Kirchenjahres wurde am Kolleg der Schulbrüder Illertissen in der voll besetzten Kollegskirche mit einem stimmungsvollen Rorate-Gottesdienst eingeleitet. Zu den vielen Kerzen, die die Kirche erhellten, kamen noch die wunderbaren Klänge der Alphornbläser, die zur feierlichen Gestaltung des Gottesdienstes beitrugen.

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30/11
2017

Großer Erfolg für Chorkids Illertissen

Erster Preis beim Chorwettbewerb des Bayerischen Musikrats

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Beim nur alle vier Jahre ausgetragenen Chorwettbewerb des Bayerischen Musikrats im Bayerischen Rundfunk konnten die Chorkids des Kollegs der Schulbrüder Illertissen eine hervorragende Auszeichnung erringen. Nach langer und intensiver Vorbereitung unter ihrem Leiter Michael Heinrichs wurden sie als beste Nachwuchsgruppe Bayerns (Kategorie unter 16) ausgezeichnet und sind damit für den Bundeswettbewerb im kommenden Jahr in Freiburg qualifiziert. Damit erhält die hervorragende Chorarbeit an der Schule nach dem Sieg der Chorkids beim gleichen Wettbewerb 2013 erneut eine beeindruckende Bestätigung. Für die jungen Schülerinnen und Schüler war der Wettbewerb auf äußerst hohem Niveau ein zugleich herausforderndes und begeisterndes Erlebnis, das mit der Prämierung und einem Rundfunkmitschnitt einen glanzvollen Abschluss erfuhr.

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29/11
2017

Digitale Medien im Unterricht

Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen an der Evangelischen Akademie Tutzing

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Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung zur Medienerziehung in der Evangelischen Akademie Tutzing berichteten vier Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen über ihre Erfahrungen mit digitalen Medien im Unterricht. Der mit 60 Politikern und Wissenschaftlern hochkarätig besetzten Runde konnten sie von den an ihrer Schule umgesetzten Medienprojekten berichten, mit denen dort medienpädagogische Pionierarbeit geleistet wird. In Zusammenarbeit mit mehreren Projektpartnern (Zentrum für Ethik in den Medien und der digitalen Gesellschaft, Hasso-Plattner-Institut Potsdam) wird mit verschiedenen Ansätzen versucht, christlich-ethisches Handeln auch im digitalen Raum zum Maßstab zu machen. Dabei betonten die Schülerinnen in der angeregten Diskussion nach ihren Ausführungen, dass die digitale Welt aus ihrem (schulischen) Alltag nicht mehr wegzudenken sei, aber eben im Bewusstsein ihrer Grenzen und Gefahren reflektiert eingesetzt werden sollte. Für ihre lebendigen und fundierten Ausführungen erhielten Barabara Höß, Johanna Kaufmann, Tessa Thurner und Annelie Haller Anerkennung von allen Seiten.
Link: Selbstproduziertes Video zu Cybermobbing über www.maria-ward-sob.de

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10/11
2017

Veränderungen am Schulstandort Mindelheim

Koedukation an den beiden Schulwerks-Realschulen

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Der Mindelheimer Realschulstandort setzt auf die gemeinsame Ausbildung und Erziehung beider Geschlechter. So wird ab dem kommenden Schuljahr vorbehaltlich der Genehmigung durch das Kultusministerium die Maria-Ward-Realschule auch Jungen aufnehmen und die Realschule des Maristenkollegs öffnet ihre Pforten für Mädchen.

Unsere diesbezügliche Pressemitteilung finden Sie hier…

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09/11
2017

Kinder sind unsere Zukunft – Wir investieren in Zukunft

Der Kinderbetreuungszuschuss

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Ab dem 1.1.2018 gewährt das Schulwerk der Diözese Augsburg seinen beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen monatlichen Kinderbetreungsszuschuss.
Die Richtlinien für die Gewährung des Kinderbetreuungszuschusses finden Sie hier…
Die entsprechenden Antragsformulare finden Sie hier…

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07/11
2017

Neue Schulhomepage

Die Franziskus-Schule ist online!

Unsere neu zu gründende Grundschule in Neuburg hat seit 06.11.2017 ihren eigenen Internetauftritt unter:

www.franziskus-schule-neuburg.de

07/11
2017

Veränderungen am Schulstandort Donauwörth

Knabenrealschule Heilig Kreuz nimmt Mädchen auf

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Das Schulwerk der Diözese Augsburg setzt am Donauwörther Realschulstandort künftig auf die gemeinsame Ausbildung und Erziehung beider Geschlechter. So wird ab dem kommenden Schuljahr die Knabenrealschule Heilig Kreuz ihre Pforten auch für Mädchen öffnen.

Unsere Pressemitteilung hierzu finden Sie hier…

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18/10
2017

Spendenaktion des Schulwerks

Neue Schulbänke für Burkina Faso

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Während bei uns die Schüler seit einem Monat wieder die Schulbänke drücken, bedrückt das Schulwerk der Diözese Kaya in Burkina Faso eher die Tatsache, dass es keine Schulbänke in ihren Schulen gibt!
Auf diese ungeheuerliche Tatsache aufmerksam wurden Weihbischof Florian Wörner und Peter Kosak anlässlich eines Besuchs des dortigen Schulwerksdirektors Abbé Emanuel Sawadogo voriges Jahr in Deutschland. Beide versprachen ihrem afrikanischen Kollegen zu helfen und so wurden im letzten Schuljahr überall in unseren Schulen auf verschiedene Art und Weise Aktionen gestartet um Gelder zu sammeln. Mit großem Elan setzten sich unsere Schülerinnen und Schüler dafür ein, dass Lernen in Afrika nicht durch fehlende Ausstattung erschwert wird. Schließlich war das große Benefiz-Konzert „Best of Schulwerk“ im Juli dem Projekt gewidmet, sodass am Ende fast 16.000 € an Abbé Emanuel überwiesen werden konnten.
Dieser hat sich nun tief berührt und voller Hochachtung vor der Hilfsbereitschaft mit einem Brief gemeldet: „Im Namen aller katholischen Schulen drücke ich Ihnen sowie allen Beteiligten mein recht herzliches ´Vergelt´s Gott´ aus. Durch Ihre große Spendenaktion konnten wir Schulbänke für unsere ca. 7000 Schulkinder anschaffen. Ich selber habe am 5.10. mit meinem Team neue Bänke in einer großen katholischen Schule ausgeliefert und viele glückliche Gesichter gesehen. Eine wirklich fantastische Unterstützung in der jetzigen Lage. Man darf dabei nicht vergessen, dass dadurch einige Arbeitsplätze vor Ort geschaffen wurden. Gerade ist die Regenzeit mit einer langen Dürre zu Ende gegangen und wir müssen mit einer Hungersnot für die restliche Trockenzeit rechnen.“

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17/10
2017

Ehrung für Dienst im Schulwerk

Werner Rechten erhält päpstliches Ehrenkreuz

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In aller Bescheidenheit treu und pflichtbewusst seinen Dienst tun – manchmal bekommt man dafür das gebührende Lob unverhofft: Schon im Ruhestand wurde Herr Werner Rechten geehrt für seine 23 Jahre als Verantwortlicher für den Lehrpersonaleinsatz im Schulwerk Augsburg (1994-2017). Dafür erhielt er aber nun eine Auszeichnung von hohem Rang, die ihm am 13.10. von Bischof Dr. Konrad Zdarsa in einem Festakt im Haus St. Ulrich verliehen wurde: das päpstliche Ehrenkreuz „Pro ecclesia et pontifice“.
Herr Rechten kannte wie kein zweiter „seine“ Lehrerinnen und Lehrer im Schulwerk, schließlich war er für fast alle von ihnen bei ihrem Einstellungsgespräch die erste Kontaktperson und später bei dienstlichen Angelegenheiten ein hilfreicher Ansprechpartner. In der Geschäftsstelle war er nicht nur in seiner Funktion als Vertreter des Direktors ein unerlässlicher Dreh- und Angelpunkt in vielen Dingen. In der Laudatio zu seiner Ehrung wird hervorgehoben: „Er setzte in höchstem Maße auf Erziehung und Bildung auf der Grundlage des christlich-katholischen Menschenbildes. Herr Rechten hat sich in herausragender Weise um das Schulwerk der Diözese Augsburg verdient gemacht.“
Wir freuen uns mit ihm über diese verdiente Würdigung, behalten sein segensreiches Wirken in bester Erinnerung und wünschen ihm weiterhin einen erfüllten Ruhestand.

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13/10
2017

Einführungstag für neue Lehrkräfte

Frischer Wind an unseren Schulen

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87 neue Lehrkräfte haben die ersten Wochen vor ihren Klassen hinter sich und wurden nun einen ganzen Tag lang im Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen mit ihrem Arbeitgeber und untereinander vertraut gemacht.
Empfangen wurden sie von Hwst. Herrn Weihbischof Florian Wörner, von Direktor Peter Kosak und einem großen Team aus der Geschäftsstelle. Weihbischof Wörner hob im Gottesdienst zu Beginn hervor, wie wichtig und wohltuend es ist, sich einen solchen Tag der Besinnung auf sich und sein Tun zu gönnen.
In gruppendynamischen Aktionen, Austauschrunden über erste Eindrücke und Informationen zum Profil katholischer Schulen erlebten die jungen Lehrerinnen und Lehrer, inwiefern sie als Menschen aufgerufen sind, unsere Schulen als Anders-Orte zu gestalten. „Auf Sie kommt es an, Ihre Haltung macht den Unterschied!“, rief Peter Kosak die JunglehrerInnen zur reflektierten und engagierten Erfüllung ihres pädagogischen Auftrags auf.
Mit Impulsen zum gelebten Glauben und zur Achtsamkeit gegenüber der eigenen Seele rundete Erzabt Wolfgang Öxler von den Missionsbenediktinern in St. Ottilien einen Tag ab, der alle Teilnehmer in umfassender Weise gestärkt wieder in den Lehreralltag entließ.

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11/10
2017

Ausgezeichnete Schulen

Erfolgreiche Teilnahme an mehrjährigem Evaluations- und Schulentwicklungs­prozess

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In einer Abschlussveranstaltung im Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen wurde die erfolgreiche Teilnahme von vier unserer Schulen an einem mehrjährigen Evaluations- und Schulentwicklungsprozess gewürdigt, der von der Stiftung Christlicher Privatschulen in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungsinstitut IQ Bildung durchgeführt wurde.
Unter dem Titel „Katholische Schulen auf dem Weg in die Zukunft“ wurden in mehreren Netzwerktreffen, Pädagogischen Tagen und Fortbildungsveranstaltungen für jede Schule individuelle Impulse entwickelt, um das jeweilige Profil und verschiedene Bereiche des pädagogischen Angebots zu optimieren.
Die Lehrgangsleiter Carl Vierboom und Michael Ley wiesen in ihren Abschlussvorträgen auf die besondere Rolle christlich geprägter Schulen angesichts einer immer haltloser werdenden Gesellschaft hin. „Schule machen durch Schule“ nannten sie dabei den Anspruch, den es bei der Ausgestaltung des Schullebens und beim täglichen Unterrichten zu erfüllen gilt. Gerade die teilnehmenden Schulen haben hierbei vorbildliches Engagement gezeigt und die Bereitschaft, immer wieder neue Wege zu gehen.
Schule machen wird nach ihrer Ansicht auch die Fortbildungskonzeption, die als „Augsburger Modell“ noch größere Kreise ziehen wird.
Herr Kosak dankte besonders Dr. Doris Sennekamp, der Vorsitzenden der Stiftung Christlicher Privatschulen für die großzügige Finanzierung und die ideelle Begleitung dieses wertvollen Projekts, das noch auf Initiative seines Vorgängers Herrn Haaf in die Wege geleitet wurde.
Am Ende konnten die Vertreter der teilnehmenden Schulen ihre Zertifikate entgegennehmen:
Realschule St. Ursula Augsburg, St. Bonaventura-Gymnasium Dillingen, Kolleg der Schulbrüder Illertissen, Realschule Maria Stern Nördlingen

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18/09
2017

Erster Schultag

– nicht nur für Schülerinnen und Schüler

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Der erste Schultag ist nicht nur für die neuen Schüler aufregend: Wir wollten wissen, wie sich das anfühlt, zum ersten Mal vor einer Klasse zu stehen – und haben einem neuen Lehrer über die Schulter geschaut. Vorher haben wir auch seine Chefin getroffen – denn sie hatte ebenfalls ihren ersten Schultag – als neue Direktorin am Maria-Ward-Gymnasium in Augsburg: Alles neu also – und eben nicht nur für die Schüler.

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15/09
2017

BR-Fernsehsendung „Stationen – Kinder, Kinder!“

Schülerin einer Schulwerksschule wurde vom BR als „wahre Heldin“ ausgewählt

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Vor einiger Zeit ist der Bayerische Rundfunk auf der Suche nach „wahren Helden“ an das Schulwerk herangetreten. Viele Schulen haben sich auf unseren Aufruf hin gemeldet und Schülerinnen und Schüler benannt, die solche Helden sind.
Die Wahl des BR fiel dabei auf Aleyna, Schülerin der Maria-Ward-Realschule Günzburg (10. Jgst.). Aleyna kümmert sich seit Jahren Tag und Nacht um ihre schwerkranke Mutter. Ihre Pflegetätigkeit hat sie nie an die große Glocke gehängt. In der Sendung „Stationen – Kinder, Kinder“, die am Mittwoch, 20.09.2017 um 19 Uhr im BR Fernsehen ausgestrahlt wird, läuft ein Porträt der Schülerin mit Aufnahmen aus der Schule und dem Privatbereich der Familie.

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26/07
2017

Spitzenleistungen in der Abschlussprüfung

Absolventinnen der BFS Maria Stern werden durch Regierung von Schwaben geehrt

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Die Berufsfachschule freut sich über besondere Leistungen ihrer Absolventinnen im Schuljahr 2016/2017: Das beste Abschlusszeugnis der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Maria Stern erreichte Marlene Zöttl mit der Durchschnittsnote 1,07. Sie erhielt aus der Hand von Schulleiterin StDin I.K. Jutta Goßner die Ehrenurkunde des Regierungspräsidenten von Schwaben Karl Michael Schäufele für ihre herausragende Leistung bei ihrer Ausbildung zur Assistentin für Ernährung und Versorgung. Catharina von Guilleaume, Vera Herkommer, Johanna Brandt, Stephanie Braun und Jacqueline Spajic erhielten für ihre Abschlusszeugnisse mit einer Note unter 1,50 ebenfalls Ehrenurkunden.
Der Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg, Wolfgang Sailer konnte zusätzlich Marlene Zöttl einen Ehrenpreis für die beste Abschlussprüfung zur Hauswirtschafterin nach BBiG überreichen; die zweitbeste Abschlussprüfung errang Sabrina Stix.
Wir gratulieren!

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25/07
2017

4500 Zuschauer beim Wettenhauser Schulmusical

Reges Treiben am St.-Thomas-Gymnasium Wettenhausen

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Jüngere und ältere Schüler singen, musizieren, tanzen und werkeln gemeinsam mit ihren Lehrkräften, miteinander stemmen sie auch die Pausengestaltung. Alle sind voller Elan und das innerhalb eines wahren „Mega-Projekts“. Rund 4500 Zuschauer sind in den letzten Tagen zum Musical „Sweet Home Alabama“, einer Eigenproduktion der Schule, gekommen und alle waren begeistert. Niveau und Ambiente überzeugten gleichermaßen und stimmten zudem auf die nun bevorstehenden Ferien ein, auch wenn diese von den meisten Akteuren eher in Südeuropa als in den USA verbracht werden, wie die Hauptdarsteller rund um Regisseur und Organisator Bernd Hihler mit verschmitztem Augenzwinkern berichteten.
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14/07
2017

Technik-Scouts feiern tollen Erfolg

Schülerinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren belegen beim Technik-Scouts-Finale in München den zweiten Platz

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Zum elften Mal fand nun schon der schulartübergreifende Team-Wettbewerb „Technik-Scouts“ statt – in diesem Jahr erstmals auch mit Beteiligung der Marien-Realschule Kaufbeuren.
Katharina Lang, Leticia Münzer, Leonie Rösch und Sina Werner aus der Klasse 9 B gingen hoch motiviert an den Start. Lange wurde überlegt, welchen technischen Beruf man wohl am besten präsentieren könnte. Und dann stand fest: Autos und Mädchen, das passt perfekt! Zum Beruf des KFZ-Mechatronikers folgten zahlreiche Recherchen, Kontakte zu einer Werkstatt wurden geknüpft, Interviews geführt, Informationsmaterial gesammelt und schließlich eine Arbeitsmappe und ein Werbefilm erstellt. Riesig war die Freude, als der betreuenden Lehrkraft Herrn Löbhard die Information zuging, dass die Mädchen unter 118 Teams aus ganz Bayern zu den sechs Finalisten gewählt wurden. Mit der ganzen Klasse ging es dann am Mittwoch, den 12.07.2017 nach München ins Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie. Hier wurden die Berufe der Finalisten-Teams live dem Publikum, Vertretern aus Wirtschaft und Presse sowie der Jury vorgestellt. An einem kreativ aufbereiteten Marktstand standen die vier Schülerinnen zunächst für alle Fragen zur Verfügung und präsentierten anschließend ihr gewähltes Berufsbild in einer fünfminütigen Einlage. Am Ende stand fest: das Team belegt in der Gesamtwertung einen hervorragenden zweiten Platz und darf sich auf einen Geocatching-Tag freuen.
Marktstand Technik-Scouts

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12/07
2017

Erfolgreiche Zusammenarbeit des Illertisser Kollegs mit der Hochschule Neu-Ulm

Verzahnung zwischen Schule und Studium – Studieren ohne Abi

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Im Rahmen des Kooperationsvertrags zwischen dem Kolleg der Schulbrüder Illertissen und der Hochschule Neu-Ulm durften vier Schüler aus der 11. Jahrgangsstufe Hochschulluft schnuppern. Thorben Gafert, Florian Hillitzer, Benedikt Stegmann und Sebastian Czisch (nicht auf dem Bild) besuchten während des Wintersemesters jeden Mittwochnachmittag zwei Schulstunden lang die Vorlesung „Einführung in die Programmiertechnik“ von Dr. Dany Meyer und jeden Freitagnachmittag zwei Übungsstunden. Da laut Prof. Dr. Harald Gerlach (hinten rechts) zwischen Schule und Studium eine zu große Kluft herrscht, sollen begabte und strebsame Schülerinnen und Schüler Gelegenheit bekommen, das studentische Leben und die Abläufe im Studium kennenzulernen.
Die vier „Frühstudenten“ haben jedoch nicht nur Hochschulluft geschnuppert, sondern bereits richtig studiert und eine für Schüler recht anspruchsvolle Klausur geschrieben. Alle haben bestanden und erhielten von Prof. Dr. Gerlach ein Zertifikat mit Leistungspunkten, die sich im späteren Studium anrechnen lassen. Er hob außerdem das große Engagement und die Leistungsbereitschaft der Jugendlichen hervor. Ein ganz besonderes Lob erhielt Florian Hillitzer, der in der Klausur 89 von 90 Punkten erreichte und damit alle Studenten in ihre Schranken wies. Schulleiter Manfred Schöpplein und Fachbetreuer für Informatik Josef Jöchle wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Hochschule Neu-Ulm fortsetzen und hoffen, dass weitere Schüler den vier Wegbereitern folgen werden.

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12/07
2017

Sportlicher Erfolg

Erfolgreiche Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Kanuslalom

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Maxine Martin von der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Maria Stern Augsburg ist beim Internationalen Kanuslalom-ECA-Junior-Cup mit Teilnehmern aus 20 Nationen in der Gruppe „K1-weiblich-Jugend“ an den Start gegangen und hat den 15. Platz unter 32 Mädchen im Alter von 15 bis 16 Jahren erreicht.
Die nächsten Rennen stehen bereits vor der Tür: Anfang August tritt Maxine in Budweis (Tschechien) und Bratislava (Slowakei) beim ECA-Junior-Cup 2017 an.

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09/07
2017

Schulwerksschulen begeistern mit vielseitigem Können und großem Engagement

Benefizkonzert „Best of Schulwerk 2017“ und Verleihung des Petrus-Canisius-Preises

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Unter dem Motto „Best of Schulwerk 2017“ haben gestern rund 430 Schülerinnen und Schüler aus 12 der 38 Schulwerksschulen im Günzburger „Forum am Hofgarten“ ihre musikalischen Highlights des nun zu Ende gehenden Schuljahres präsentiert. Weihbischof Florian Wörner überreichte in diesem Rahmen auch den Petrus-Canisius-Preis des Schulwerks an das Marien-Gymnasium Kaufbeuren, an Gymnasium und Realschule des Maristenkollegs Mindelheim sowie an die Maria-Ward-Schule Kempten. Der Spendenerlös der Veranstaltung geht an ein Schulmöbelprojekt in Burkina Faso.
Peter Kosak, Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg, bezeichnete das zweite große Benefizkonzert seiner Stiftung als „Marktplatz der Talente“ und fragte: „Welche Stadt ist für diese Veranstaltung besser geeignet als Günzburg mit seinem tollen Marktplatz, dem echtes italienisches Flair bescheinigt wird?“ Im voll besetzten „Forum am Hofgarten“ präsentierten sich die jungen Künstler aus nah und fern dann auch als die vom Schulwerksdirektor angekündigte „Gemeinschaft, die sich für einen guten Zweck einsetzt, weil sie die Welt etwas besser machen will“. Es war eine Freude, den Kindern und Jugendlichen bei ihren sichtlich mit Herzblut dargebrachten Aufführungen zuzuschauen und zuzuhören. Die Spannung stieg, als es in Richtung Preisverleihung ging.

Weihbischof Florian Wörner überreicht Petrus-Canisius-Preis

„Es ist keine leichte Aufgabe für die Jury gewesen, die Preisträger auszuwählen“, stellte Weihbischof Florian Wörner fest, als er die Überreichung des Petrus-Canisius-Preises einläutete. Den mitwirkenden Schülern und Studenten sagte der Weihbischof: „Der ganze Abend lebt von eurem großartigen Engagement, von eurer Bereitschaft, mehr zu machen als nur die täglichen Hausaufgaben!“

Stellvertretend für alle, die sich um Glaube und Gemeinschaft verdient machen, zeichnete der Schulreferent der Diözese Augsburg die Asylgruppe des Marien-Gymnasiums Kaufbeuren unter der Leitung von Bettina Siegmund aus. Diese Projektgruppe gibt es seit zwei Jahren. Sie engagiert sich aus dem christlichen Glauben heraus für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung und besteht aus 20 Schülerinnen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren, die sich mit großem Engagement und kreativen Projekten regelmäßig mehrmals die Woche für Kinder und Jugendliche aus Syrien und Afghanistan einsetzen.

Das mit dem Petrus-Canisius-Preis ausgezeichnete Lehrerprojekt kommt von Gymnasium und Realschule des Maristenkollegs Mindelheim. Die Maristenbrüder betreiben in Orore/Kenia eine Schule. In den Sommerferien wird diese geschlossen und alle Schüler müssen heimgehen. Doch die circa 60 Waisenkinder haben oft kein sicheres Zuhause und werden während der Ferien in ihren Dörfern nicht selten sehr schlecht behandelt. Um zu helfen, hat das Team rund um Frater Michael Schmalzl und Sportlehrer Christian Dobrinkat rund 16.000 Euro an Spenden gesammelt, um für diese Waisenkinder die Ferien im Schulgebäude und auf dem Schulgelände zu einem schönen Erlebnis mit Sport, Spiel, Musik und weiteren Aktivitäten werden zu lassen. Auch darüber hinaus werden die Schule und das dazugehörige Internat finanziell unterstützt.

Im Bereich der Schulfamilien wurde die Arbeit der ehrenamtlichen Kochelterngruppe der Maria-Ward-Schule Kempten gewürdigt. Eltern (Mütter und Väter) bereiten hier für die Schülerinnen, welche die offene Ganztagsschule beziehungsweise den Nachmittagsunterricht besuchen, die Mahlzeiten zu. Da die „Köche“ kein Entgelt erhalten, können hochwertige Produkte aus der Region und biologisch angebaute Lebensmittel zur Herstellung verwendet und trotzdem sehr preisgünstige Essen angeboten werden.

„Ihnen und euch allen möchte ich nun sagen: Machen Sie bitte weiter so! Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie Ihre Mitmenschen mit Ihrem Beispiel ermutigen, selbst aktiv zu werden und sich für andere einzubringen und einzusetzen!“, betonte der Weihbischof am Ende seiner Ausführungen.

Vielseitiges und niveauvolles Repertoire mit Riesenapplaus belohnt

Das „erweiterte“ Konzertprogramm des Abends eröffnete das Gemeinschaftsorchester des Sankt-Bonaventura-Gymnasiums Dillingen und des Sankt-Thomas-Gymnasiums Wettenhausen in professioneller wie unterhaltsamer Manier anhand von vielseitigen Auszügen aus seinem Konzertprogramm „Vom Broadway nach Hollywood“. Chöre und Schulband „W.A.R.D“ der Maria-Ward-Realschule Günzburg begeisterten das zahlreich erschienene Auditorium ebenfalls mit beeindruckender musikalischer Bandbreite vom Spiritual über den Swing zum Pop. Pianist Jonas Streitel vom Maristenkolleg Mindelheim (Gymnasium) setzte hierzu einen perfekten Kontrapunkt, indem er Sergej Prokofjews „Precipitato“ aus der Klaviersonate Nr. 7 gefühlsgeladen, authentisch und mit bewundernswerter Interpretationsstärke zu Gehör brachte. Einen wiederum gelungenen Gegenpart stellten anschließend die akrobatischen Künste der Schülerinnen der Mädchenrealschule St. Ursula Donauwörth dar, die sich gelenkig, ideenreich in der Ausgestaltung und mit viel jugendlichem Elan zu James Arthurs Welthit „Impossible“ präsentierten.

Von „Forrest Gump“ bis hin zum „Theme from E. T.“ stellten das „happycollegorchestra“ und das „KammerKollegOrchester“ des Kollegs der Schulbrüder Illertissen, Gymnasium, mit wunderschönen Klängen die schier unerschöpfliche Vielseitigkeit und die magische Wirkungskraft von Filmmusiken unter Beweis. Das lyrische, die Stimme eher wie ein Instrument einsetzende „Adiemus“ von Schulchor und Instrumentalensemble der Marien-Realschule Kaufbeuren versetzte das Publikum in träumerisches Schwelgen, während Mittelstufenchor und Vokalensemble des Maria-Ward-Gymnasiums Augsburg mit einem bravourös temperamentvollen Medley aus der Filmkomödie „Sister Act“ zum „Mitgospeln“ einluden. Keinen Tango zum Tanzen, aber umso mehr einen musikalischen Hochgenuss hatte sich die Bigband des Gymnasiums Maria Stern Augsburg mit dem „Libertango“ von Astor Piazzolla als eines ihrer Vortragsstücke ausgesucht. Die „AG Literatur, Film und Theater“ des Maria-Ward-Gymnasiums Günzburg zeigte anhand von szenisch präsentierten „Pädagogischen Schnipseln“, dass auch die schreibenden und schauspielerischen Künste an den Schulwerksschulen nicht nur gefördert, sondern auch auf überzeugendem Niveau praktiziert werden. Die Tanz-AG des Günzburger Gymnasiums erhielt für ihre lyrisch-emotionalen Choreographien und ballerinenhaft-professionellen wie auch modernen Interpretationen Jubelstürme aus dem Publikum. „The Rhythm of Life“ und „The Theme of New York, New York“ fanden durch Chor, Tanz- und Cajon-Gruppe der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen eine ebenso ungewöhnliche wie einfallsreiche und publikumswirksame Umsetzung. Nicht als „Rausschmeißer“, sondern als ein weiteres ganz besonderes Highlight des Abends rockte die Bigband der Realschule Maria Stern Nördlingen mit ihrem fetzigen Repertoire abschließend die Bühne.

Bezaubernde und pfiffige Moderatorinnen des Abends waren Emma Schlaegel und Emmy Scheer vom Maria-Ward-Gymnasium Günzburg. Am Ende der Veranstaltung durften sich Verantwortliche und Mitwirkende über einen Riesenapplaus, ein dickes Lob von Weihbischof Florian Wörner und Schulwerksdirektor Peter Kosak sowie über einen Spendenbetrag von mehr als 3000 Euro freuen.

Film „Benefizkonzert 2017“

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06/07
2017

Das Schulwerk bei der Ulrichswoche

Großer Schulwerksgottes­dienst mit Weihbischof Florian Wörner

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Rund 500 Schülerinnen und Schüler aus den 38 Schulen des Schulwerks der Diözese Augsburg haben heute den traditionellen Gottesdienst zum Schulwerkstag in der Augsburger Basilika St. Ulrich und Afra besucht. Für die Kinder und Jugendlichen war es ein ganz besonderes Erlebnis, dass Weihbischof Florian Wörner direkt zu und mit ihnen sprach.
Das St.-Bonaventura-Gymnasium Dillingen, das die Heilige Messe vorbereitet hatte, umrahmte diese auch musikalisch auf bestem Niveau.

Zu Beginn des Gottesdienstes stimmten die Dillinger Schüler mit einem szenischen Spiel auf das Motto „Ruf-Beruf-Berufung: Gott braucht auch Dich“, wie sie dieses als junge Menschen sehen, ein. Lesung und Fürbitten wurden ebenfalls von Bonaventura-Schülern vorgetragen.
Weihbischof Florian Wörner berichtete innerhalb der Predigt von seiner Zeit als Abiturient, als er fragte: „Gott, was hast du vor mit mir?“ – Er betonte: „Es ist gut, dass es einen gibt, der weiß, wo es für uns lang geht!“ Vor allem die älteren Schüler konnten hier nur zustimmend nicken, schließlich durchleben sie gerade die vom Weihbischof angesprochene „Qual der Wahl“, welchen Beruf sie einmal ergreifen sollen. Als exklusiven Tipp vom Weihbischof bekamen sie unter anderem das „richtige Hinhören“. Er versicherte: „Es gibt keine Zeiten, in denen Gott stumm ist.“ Weisheit, Einsicht, Erkenntnis, Rat, Stärke, Frömmigkeit und Gottesfurcht als die „Sieben Gaben“ des Heiligen Geistes legte der Weihbischof den konzentriert lauschenden Kindern und Jugendlichen als Wegweiser wie auch als Weggefährten ans Herz.

Film „Schulwerksgottesdienst 2017“
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06/07
2017

Schulwerk

400 Schüler stehen beim großen Benefizkonzert in Günzburg auf der Bühne

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Augsburg (pba). Unter dem Motto „Best of Schulwerk“ lädt das Schulwerk der Diözese Augsburg am Samstag, 8. Juli, zu einem großen Benefizkonzert in das „Forum am Hofgarten“ in Günzburg ein. Mehr als 400 Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Bistum – von der Grundschule bis zum Gymnasium – werden ein buntes Programm mit Tanz-, Chor- und Orchesterwerken verschiedener Epochen und Stilrichtungen gestalten. Das Konzert beginnt um 18.30 Uhr, Einlass ist ab 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei; Spenden werden erbeten. Karten können beim Schulwerk oder in sämtlichen Schulwerksschulen reserviert werden.

„Wir wollen mit unserem Benefizkonzert zweierlei erreichen: Einerseits ein Zeichen setzen für die Verantwortung, die wir als katholische Schulen für die Eine Welt haben; andererseits uns bewusst machen, dass wir als Schulwerk eine von einer gemeinsamen Idee getragene Gemeinschaft sind. Und wie könnte man das besser zeigen als durch ein Konzert, in dem gemeinsam gesungen, musiziert, getanzt wird?“, erklärt Schulwerksleiter Peter Kosak. Der Erlös des Konzertes komme in diesem Jahr einem Schulprojekt in Burkina Faso zugute.

Als einen der Höhepunkte des Abends wird Weihbischof Florian Wörner, der die Hauptabteilung „Schule“ des Bistums Augsburg leitet, den Petrus-Canisius-Preises des Schulwerks der Diözese Augsburg verleihen. Der Preis wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal verliehen. Doch es gibt eine Neuerung: Erstmalig können ihn neben Schülern/Schülergruppen auch andere Mitglieder der Schulfamilie erhalten, die sich in christlich-sozialen Belangen besonders um ihre Mitmenschen und um ihre Schulgemeinschaften verdient gemacht haben oder sich durch ein Projekt oder Engagement besonders hervortun. Daher wird es ab heuer drei Preisträgerkategorien (Schülerprojekt, Lehrerprojekt, Schulfamilienprojekt) geben, welche jeweils mit 1.000 Euro dotiert sind. Außerdem werden künftig alle eingereichten Projekte, die den Kriterien entsprechen, mit jeweils 500 Euro bedacht.

Im vergangenen Jahr fand das Benefizkonzert des Schulwerks zum ersten Mal statt – damals in der Kongresshalle in Augsburg. „Das Konzept ist so gut aufgegangen, dass wir beschlossen haben, diese Veranstaltung nun jährlich durchzuführen, und zwar an immer wieder neuen Orten im Bistum“, so Kosak. In diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen ganz bewusst für Günzburg als Veranstaltungsort entschieden. „Das ist für uns ein bedeutender Standort, an dem wir zwei Schulen betreiben“, erklärt der Schulwerksleiter. Wie bereits im vergangenen Jahr setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Konzert auch heuer für einen guten Zweck ein. Alle diesjährigen Spenden aus dem Benefizkonzert kommen einer größeren Spendenaktion des Schulwerks zugute. Durch die Finanzierung von Schulmöbeln und Unterrichtsmaterialien unterstützt das Schulwerk der Diözese Augsburg den Aufbau katholischer Schulen in der Diözese Kaya in Burkina Faso. Durch verschiedene Projekte und Aktionen an den einzelnen Schulen sind für diesen Zweck bereits mehr als 10.000 Euro zusammengekommen. Im vergangenen Jahr flossen die Spenden des Benefizkonzerts in den Bischöflichen Hilfsfonds „Eine Welt“, der dadurch mit mehr als 4.000 Euro gefördert werden konnte.

Kartenreservierung:

Beim Schulwerk der Diözese Augsburg
E-Mail: schulwerk@bistum-augsburg.de

Tel.: 0821 3166-5501

In allen Schulen des Schulwerks:

http://www.bistum-augsburg.de/index.php/bistum/Hauptabteilung-V/Schulwerk/Schulen-des-Schulwerks

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29/06
2017

Internet im Unterricht

Weltverkehrsforum zum internationalen Austausch über Mobilität und Verkehr mit Schrobenhausener Beteiligung

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Mit mehr als 1000 Vertretern aus rund 70 Staaten hat in Leipzig das Weltverkehrsforum zum internationalen Austausch über Mobilität und Verkehr stattgefunden – und mittendrin: Drei Schrobenhausener Maria-Ward-Schülerinnen, die der Einladung von Dorothee Bär (MdB) gefolgt sind.

Angefangen hatte alles im Frühjahr vergangenen Jahres. Zwei Maria-Ward-Schülerinnen initiierten eine Projektwoche zum Thema Handygebrauch. Eine Woche lang zeichnete die „App Menthal“ die verwendete Zeit des Smartphones der Schülerinnen sowie die meist genutzten Apps – natürlich anonym – auf. Dorothee Bär fand das Projekt spannend; es wurde auf die gesamte Schule von der sechsten bis zur zehnten Jahrgangsstufe ausgeweitet. „Wenn man sich den reinen Durchschnitt der Handynutzung ansieht, so kommen wir in allen Altersstufen auf etwa drei Stunden pro Tag, die eine Schülerin ihr Smartphone verwendet“, berichtete Informatiker und IT-Lehrer Dominik Hausner. Eine Zahl, die mit anderen Forschungsergebnissen wie der JIM-Studie 2016 des Medienpädagogischen Forschungsverbands Südwest ziemlich übereinstimme und sicherlich auf zahlreiche andere Schulen übertragbar sei.

„Spannend werden die Daten jedoch, wenn man einzelne Schülerinnen, wie die mit der geringsten und häufigsten Handynutzung, vergleicht“, so Hausner weiter, „dann haben wir Schülerinnen, die ihr Smartphone maximal 20 Minuten verwenden und welche, bei denen es über zehn Stunden pro Tag sind – und das unter der Woche.“ Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich diese Werte von den Elf- bis zu den 16-Jährigen kaum verändern. „Es gibt also in allen Altersstufen Jugendliche, die ihr Handy extrem viel verwenden und manche kaum“, schlussfolgert Hausner. Ein interessanter Fakt, den gängige Studien kaum beschreiben.

Aber wie nun sinnvoll mit dem Smartphone in der Schule umgehen? „Unser Ziel ist weiterhin, die Entwicklung nicht nur negativ zu sehen, sondern diese aufzugreifen und die Schülerinnen zu einem sinnvollen Umgang mit dem Smartphone zu erziehen“, so der stellvertretende Schulleiter Frank Puschner, „und wenn es mittlerweile Apps wie €šPhotoMath €˜ gibt, bei denen man eine Matheaufgabe nur abfotografieren muss und schon erhält man das Ergebnis, dann muss halt ich meinen Mathematikunterricht dementsprechend umstellen.“

Aber auch zahlreiche weitere Projekte fanden den Gefallen von Dorothee Bär, mit denen die Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen im Bereich der Digitalisierung Pionierarbeit auch für andere Schulen leistet. „Etwas komisch war es schon, Prüfungen und Tests nur noch digital am eigenen Handy zu bearbeiten“, erzählte die Schülerin Carmen Lehmer. Die 15-Jährige aus Peutenhausen nahm mit ihrer Klasse 9 a an einem Projekt in Zusammenarbeit der Maria-Ward-Realschule mit der Universität Passau teil, Tests in digitaler Form am eigenen Smartphone abzuhalten. Mittels speziell entwickelter Socrative-Software und Apps können klassische Tests in allen Fächern komplett webbasiert erstellt, abgehalten und auch ein Stück weit automatisiert korrigiert werden. „Es handelt sich um ein wissenschaftliches Experiment“, betont Dominik Hausner, „gerade bei offenen Antworten muss jede Prüfung in jedem Fall nochmals einzeln nachkorrigiert werden – rein aus rechtlichen Gründen“. Dies fand ebenfalls das Interesse von Dorothee Bär, die auch Vorsitzende des CSUnet-Arbeitskreises ist. Denn es gibt momentan keine Rechtssicherheit bei digitalen Prüfungen an bayerischen Schulen. Ein neues Phänomen, das keine Schulordnung bisher thematisiert. „Das bayerische Kultusministerium toleriert diese Entwicklung“, erläuterte Hausner, „im Gespräch mit den Ministerialbeauftragten für Realschulen und Gymnasien des Bezirks Niederbayern wurden wir jedoch auch auf die rechtliche Grauzone hingewiesen.“ Hier bestehe in jedem Fall Handlungsbedarf, um die bayerischen Schulen fit für die digitale Zukunft zu machen. Die drängendste Frage: Kann man bei Tests am Smartphone leichter spicken? „Naja“, grinste Carmen, „uns ist da gleich was eingefallen.“ Der Lehrer habe ja nur die Kontrolle über das Wlan.

Wenn man aber geschickt heimlich Screenshots mache, könne das dem Lehrer nicht so schnell auffallen. „Da arbeiten wir noch dran“, lachte Hausner. Carmen Lehmer präsentierte stellvertretend für ihre Klasse aber auch noch ein weiteres Novum der digitalen Schule. Über einen Zeitraum von ein paar Wochen hinweg führte die Französischlehrerin der Klasse den Unterricht experimentell komplett digital durch – per Videokonferenz über Skype.

„Am Beginn jeder Stunde haben wir die Kamera und das Mikrofon vor die Klasse gestellt und Frau Ardelean wurde auf das Smartboard projiziert“, erläuterte Carmen der aufmerksamen Staatssekretärin, „auch sämtliche Arbeitsmaterialien wurden digital zur Verfügung gestellt, bearbeitet und korrigiert.“ Eine echte Lehrkraft kann so natürlich nicht ersetzt werden, betonte Puschner, aber kurzfristig Aushilfen schaffen könne man so schon. Weiter gab er zu bedenken: „Auch hier war eine strenge rechtliche Absicherung notwendig.“ So musste zur Aufsicht immer eine weitere Lehrkraft mit im Klassenzimmer sein und eine zusätzliche Französischlehrerin überwachte den individuellen Lernfortschritt der Schülerinnen. „Wir wollen den Mädchen ja etwas Gutes tun und mit eLearning im Schulalltag experimentieren“, so Puschner weiter, „in keinem Fall darf der Lernprozess hier vernachlässigt werden.“

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29/06
2017

Vielseitig und beeindruckend

Abiturkonzert zum Abschied vom St.-Thomas-Gymnasium Wettenhausen

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Fröhlich-beschwingt nach den bestandenen Abiturprüfungen, dabei aber stets auf hohem musikalischem Niveau haben die Absolventinnen und Absolventen des St.-Thomas-Gymnasiums Wettenhausen gestern ihr Abschlusskonzert im Kaisersaal des Klosters präsentiert.

Auf verschiedensten Instrumenten wurden Werke mannigfaltiger Stilrichtungen und unterschiedlichster Epochen zum Besten gegeben.

Anmutig, romantisch und auch etwas frech erfüllte Bohuslav Martinus „Tanz der Puppen“ in seiner sehr authentisch anmutenden Interpretation durch Pianistin Elena Günzer den Konzertsaal zu Beginn des Programms mit jugendlichem Charme. Ebenfalls am Flügel zeigte Ernst-Benedikt Bierlein sein Können. Er zog das Auditorium schon anhand des kleinen Vorspiels in den magischen Bann des weltbekannten „Präludiums“ von Johann Sebastian Bach, das er sehr gefällig zu Gehör brachte.

Das „Concertino in ungarischer Weise“ von Oscar Rieding stellte nicht nur die Geläufigkeit der linken Hand von Geigerin Sara Feistle, die sich dieses Stück zum Vortrag ausgesucht hatte, unter Beweis, sondern auch deren Talent und Kunst im gefühlvollen, akzentreichen Bogeneinsatz. Zusammen mit Akkordeonistin Sophia Fixle und Dimitri Shostakovichs populärem „Waltz No. 2“ lud die Violinistin dann noch zum Träumen und Mitsummen ein. Solistisch brachte Fixle das „Premier Solo“ von Gabriel Pares auf ihrer Trompete opernhaft lyrisch und mit viel Seele zu Gehör. Die ausgereifte Technik der Nachwuchskünstlerin gab ebenfalls Grund zur Bewunderung.

Innerhalb ihres mitreißend emotionalen und zugleich professionellen Vortrags von Astor Piazzollas „Invierno Porteno“ entführte Saxofonistin Viola Gleich das Auditorium in die etwas andere, weniger tanzbare, dafür aber umso mehr zum beseelten Zuhören und Träumen animierende „Tangowelt“ des argentinischen Komponisten. Ihr „Instrumenten-Kollege“ Mathias Windeisen verzauberte mit dem ruhigen Einstieg von „Prelude et Saltarelle“ aus der Feder des französischen Komponisten Robert Planel, bevor er seine Zuhörer anhand der von Dynamik strotzenden und virtuos perlenden Läufe des ursprünglich italienischen Tanzes begeisterte. Sophia Hamberger wartete mit einem Werk von Tomaso G. Albinoni auf und erfreute damit nicht nur die Freunde barocker Klänge. Sie ließ die „Sonata No. 11“ auf ihrem Saxofon in heiterer wie melodiöser Weise erklingen; die viel gerühmte klassische Balance des Komponisten bereicherte sie mit ihrer eigenen Persönlichkeit.

Lupenrein in all ihrer Klangfülle brachte Annalena Sturm Carl Maria von Webers „Concertino“ und „Klarinettenkonzert Nr. 1“ zum Vortrag. Die Klarinettistin verstand es unter anderem, Kantabilität, Spielwitz und individuelle Kreativität unter einen einzigen, in allen Belangen überzeugenden Hut zu bringen. Bela Bartoks „Rumänische Volkstänze“ setzte Markus Foag voll in Szene, indem er die volkstümlichen Weisen in typisch südosteuropäische Klänge bettete, welche er seiner Klarinette mit bewundernswerter Zungen- und Fingerfertigkeit entlockte. Gefeierte „Klavierbegleiter“ des Abends waren die Lehrer Markus Putzke und Stephan Steeb.

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28/06
2017

Cybermobbing sticht ins Herz

Die Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen ist unter dem Titel „Make Your School“ eine von fünf Projektschulen bundesweit – Ihr Thema: Cybermobbing

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Laut JIM-Studie 2016 des Medienpädagogischen Forschungsverbandes Südwest stimmen rund 24% aller befragten Jugendlichen der Aussage zu, dass schon einmal Beleidigungen oder falsche Sachen über sie im Internet verbreitet wurde. Cybermobbing ein alltägliches Problem? Maria-Ward-Schülerinnen nahmen sich diese Erscheinung zum Anlass, Projekttage zu dem Thema zu veranstalten.

„Das Schlimmste ist, dass es nie aufhört. Nie. Bei einem normalen Streit kann man sich aus dem Weg gehen. Aber übers Handy ist das Mobbing immer da. Immer und überall“, erzählt Dr. Senta Pfaff-Rüdiger in bewegenden Worten im Konzertsaal der Maria-Ward-Realschule und rund 20 Mädchen von der fünften bis zur neunten Klasse hören gespannt zu, „hinzu kommt, dass es jeder mitbekommt. Jeder kann die Beschimpfungen im Verlauf des WhatsApp-Chats oder unter Instagram-Bildern lesen.“ An zwei Projekttagen im Rahmen von „Make Your School“ beschäftigten sich die Schülerinnen intensiv mit dem Thema Cybermobbing – und wie sie dagegen vorgehen können. So auch in einem Workshop von Pfaff-Rüdiger, die sich im Rahmen der Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München über zehn Jahre wissenschaftlich mit dem Phänomen beschäftigt hat.

„Angefangen hatte alles auf der SMV-Fahrt im vergangenen Jahr“, berichtet Verbindungslehrerin Nadine Lamnek. Alle Klassensprecherinnen der Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen treffen sich einmal im Jahr bewusst außerhalb der Schule in einer Jugendherberge und diskutieren über die Schulentwicklung aus ihrer Sicht. Dabei wurden zum Beispiel auch immer für jede Klasse professionelle Streitschlichter mit ausgebildet. „Wir haben jedoch im intensiven Gespräch mit den Mädchen festgestellt, dass viele Konflikte mittlerweile nur noch im digitalen Raum stattfinden. Seien es Streits in WhatsApp-Gruppen oder beleidigende Kommentare unter Instagram-Bildern“, so Lamnek weiter. Gemeinsam mit der weiteren Verbindungslehrerin Daniela Birzl, der Schulseelsorge und IT-Lehrkräften initiierte sie das Projekt mit dem Arbeitstitel „Cyberscouts“. Schülerinnen sollten selbst aktiv und – ganz wie die „analogen“ Streitschlichter – zur Selbsthilfe angeleitet werden.

Ein Problem dabei: Ab wann spricht man von Cybermobbing? „Oftmals wird bei digitaler Kommunikation ja auch nur schnell viel missverstanden“, so Pfaff-Rüdiger, „mein Ziel war es, für wirkliches Cybermobbing zu sensibilisieren und den neuralgischen Punkt der Intervention zu definieren.“ Ist es nur ein blöder Spruch in einer Snapchat-Story oder wird wirklich strukturell gegen eine einzelne Mitschülerin vorgegangen? Und je nachdem muss anders agiert werden. „Es erfordert schon sehr viel Mut, selbst aktiv zu werden und sich beispielsweise in einem Chat auf die Seite eines Mobbingopfers zu stellen“, berichtet Nadine Lamnek aus ihrer langjährigen Erfahrung als Verbindungslehrerin, „denn das sehen ja dann auch wieder alle.“

Unterstützt wurde die Aktion von Elena Lührs von der Wissenschaft im Dialog gGmbH aus Berlin, welche Interesse an dem Projekt fand und Modellschulen für die Kampagne „Make Your School“ suchte. Als eine von fünf Projektschulen bundesweit und einzige bayerische Schule wurde die Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen ausgewählt. Dabei sollen sich Schüler selbst Gedanken zu Verbesserungen an ihrer Schule machen und Lösungen entwickeln. Gefördert wird die Aktion von der Klaus-Tschira-Stiftung.

Im Zentrum des Projekts steht dabei: Selber machen! So sollten die Schülerinnen nach einer Einführung in die Arbeitsmethode des „Design Thinking“ und Ideenfindung im Rahmen eines Brainstormings selbstständig kreativ werden und Ideen entwickeln, wie und wann psychologisch professionell gegen Cybermobbing vorgegangen werden kann. „Unser Ziel war, dass man sich ebenfalls digital schnell und anonym Hilfe von anderen Schülerinnen holen kann, was zu tun ist“, berichtet Annelie Haller. Die 14-Jährige aus Steingriff hatte gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen Selina Höck und Helen Doyle eine App als „Digitalen Kummerkasten“ entwickelt, die genau dieses Problem aufgreift. Nach der Eingabe eines Passworts, welches dann im Ernstfall nur die Schülerinnen der Schule kennen, kann man per App anonym eine Nachricht verfassen, die an die ausgebildeten Mitschülerinnen weitergeleitet wird. Innerhalb von 24 Stunden – so lange Zeit muss man den „Cyberscouts“ einfach Reaktionszeit geben – kann man unter Eingabe des gleichen Passworts – ebenfalls wieder anonym – eine Nachricht einsehen, in welcher man Tipps von den geschulten Mitschülerinnen erhält, was man machen könnte und wie man reagieren sollte. Einfach ignorieren oder doch professionelle Hilfe von der Schulseelsorge einholen? Ein erster Prototyp dieser App steht zu Testzwecken unter http://github.com/maria-ward-sob/DigitalerKummerkasten zum Download für Android-Smartphones zur Verfügung.

Weitere Ideen waren beispielsweise das Erstellen von Videos, welche in Szenen aus dem Schulalltag Cybermobbing erkennen helfen und ebenfalls Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, wie die Schülerinenn selbst aktiv werden können, wenn sie derartige Situationen mitbekommen. Diese werden bald öffentlichkeitswirksam für alle auf der Homepage der Maria-Ward-Realschule (www.maria-ward-sob.de) zu finden sein. Besondere Unterstützung erhielten die Mädchen bei der technischen Entwicklung von Profis, wie zum Beispiel Ann-Katrin Weigl, die selbst Schülerin der Schule war und vor zehn Jahren ihren Abschluss gemacht hat. Mittlerweile arbeitet sie im Bereich der Medieninformatik in Augsburg und es war für sie eine Selbstverständlichkeit an „ihre“ Schule zurückzukehren und den Mädchen der heutigen Generation professionelle Tipps zu geben.

Am Ende der zweitägigen Veranstaltung stand für alle Beteiligten fest: Wir haben nicht die eine Lösung gegen Cybermobbing. Die gibt es nämlich gar nicht. Aber wir haben viele Ideen, wie in Zukunft weiterhin die Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen federführend an Konzepten gegen Cybermobbing und damit digitaler Bildung der Zukunft arbeiten kann, die nahezu alle Schüler aller Schulen betreffen.

Dominik Hausner

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22/06
2017

Besser als Schule!

Schüler der Benedictus-Realschule Tutzing moderieren im Münchner Herkulessaal

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Besser als Schule ist es, im Herkulessaal der Münchner Residenz auf der Bühne zu stehen und das großartige Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks anmoderieren zu dürfen – da sind sich Mimi Vogler, Sonja Fleischmann, Laurin Bopp und Maxi Bablick von der Benedictus-Realschule Tutzing einig. Die Achtklässlerin Mimi sagt: „Viel besser als Unterricht und auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Man lernt so viel für sich selbst, aber auch für die Projektpräsentation nächstes Jahr. Frau Sailer war eine riesige Hilfe. Sie hat uns viele Tipps gegeben, die man wirklich umsetzen konnte, und sie hat uns Mut gemacht, unsere Präsentation ganz frei vorzutragen. So konnten wir dann viel besser improvisieren, als die Musikbeispiele nicht in der richtigen Reihenfolge gespielt wurden.“

„Es war wunderbar, auf der großen Bühne zu stehen und den Schülern etwas zu erzählen. Wir haben sehr viel gelernt, zum Beispiel langsamer und entspannter zu reden. Und wir hatten bei unserem Moderatorentraining viel Spaß zusammen. Ich persönlich fand es klasse, dass ich in meinem Alter schon mitmachen durfte“, freut sich Sechstklässlerin Sonja.

Achtklässler Laurin betont: „Es war ein voll cooles Gefühl, vor so vielen Leuten etwas frei vorzutragen. Die Moderation mit Freunden zu machen, war besonders lustig. Es war auch gut, dass unsere Stunden immer im BR-Funkhaus in München stattfanden und wir einmal sogar in einem richtigen Studio etwas aufnehmen durften. Außerdem fanden wir es gut, weniger Schule zu haben.“

„Ich habe viel gelernt, zum Beispiel beim Präsentieren ruhiger zu stehen. Ich denke, mir fallen Referate und die Projektpräsentation jetzt leichter als vorher. Mir hat auch unser Kameramann getaugt. Stefan war sehr nett, ihm hat unser Projekt gut gefallen. Anfangs war es etwas komisch, dass er uns immer gefilmt hat, aber wir haben uns schnell daran gewöhnt“, berichtet Maxi aus der achten Klasse.

Die Schüler durften im Rahmen des Education-Programms „Echtzeit“ eine Generalprobe des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks anmoderieren. Auf dem Programm standen zehn Sätze aus den Orchestersuiten zu Sergej Prokofjews „Romeo und Julia“. Am Orchesterpult stand der erst 28-jährige Star-Dirigent Lahav Shani, den die Schüler auch interviewen durften. Was für ein Erlebnis!

In vier Workshops wurden die Moderatoren von Uta Sailer, der Konzertpädagogin und Profi-Moderatorin von BR-KLASSIK, auf ihren Auftritt vorbereitet. Da das Education-Team eine filmische Dokumentation über den Entstehungsprozess einer ‚Echtzeit‘ plant, wurden die Schüler sowohl bei ihren Vorbereitungen als auch bei der Aufführung von einem Kameramann begleitet und zwischendurch zum Stand der Dinge interviewt. Das Ergebnis wird auf der Schul-Homepage zu bewundern sein.
Annette Mayer

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