
ZeppD für psychische Gesundheit
ZeppD - Zentraler psychologischer und psychotherapeutischer Dienst
Der Zentrale psychologische und psychotherapeutische Dienst des Schulwerks (ZeppD) ist die zentrale Anlaufstelle für psychische Belastungen im Schulalltag an allen 46 Schulen des Schulwerks der Diözese Augsburg. Als psychotherapeutisches Angebot ergänzt er die Schulpsychologie: Schülerinnen und Schüler, die mehr Unterstützung brauchen, erhalten hier Gespräche und Begleitung.
Wer Redebedarf hat, ist nicht allein
Schule ist mehr als Unterricht. Junge Menschen stoßen dort manchmal an ihre Grenzen, etwa durch Leistungsdruck, eine Krise oder Sorgen um das eigene Selbstwertgefühl. Für solche Situationen hat das Schulwerk der Diözese Augsburg den Zentralen psychologischen und psychotherapeutischen Dienst (ZeppD) geschaffen. Er ist ein zusätzliches Angebot zur bestehenden Schulpsychologie und gibt Schülerinnen und Schülern Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe, die über den schulischen Rahmen hinausgeht.
Das Besondere: Der ZeppD ist eine zentrale Einrichtung für alle Schulen des Schulwerks. Damit steht die Unterstützung nicht nur einzelnen Schulen zur Verfügung, sondern dem gesamten Verbund. Ein erster Kontakt verpflichtet zu nichts, und niemand wird bewertet oder gedrängt. Vielmehr bietet er einen Raum, in dem all die Themen, die auftauchen und aufwühlen, gehört und ernst genommen werden. Hier können wieder Mut und Kraft entstehen.
Schülerinnen und Schüler können nach Terminvereinbarung an einer telefonischen Sprechstunde teilnehmen. Im Gespräch klären wir, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche weiteren Angebote passen. Bitte melden Die erste Anfrage erfolgt unter zeppd@schulwerk-augsburg.de.
Bei Bedarf begleiten wir Schülerinnen und Schüler in schwierigen Lebenslagen, etwa bei depressiven Episoden, nach Gewalterfahrungen, bei Selbstverletzung oder Suizidgedanken. Auch familientherapeutische Arbeit gehört dazu. Ob eine psychotherapeutische Begleitung in Rahmen des ZeppD angeboten werden kann, entscheidet sich nach einem ersten klärenden Gespräch.
Zeigen sich im Schulalltag Auffälligkeiten, verschafft sich die Schulpsychologie zunächst einen Überblick. Dabei übernimmt die Schulpsychologie direkt am Schulstandort die Koordination weiterer Termine und klärt einen ersten Verdacht ab. Erst im nächsten Schritt erfolgt eine weiterführende
diagnostische Einschätzung durch den ZeppD.
Der ZeppD bietet für unsere Schülerinnen und Schüler auch Gruppenformate an. Beispielsweise wird dabei vermittelt, wie man mit starken Gefühlen umgehen oder wie ein soziales Miteinander gelingen kann. Dieses schulinterne Angebot kann bei Bedarf über die jeweilige Schule angefragt werden.
Für Schülerinnen und Schüler gibt es Angebote zum Umgang mit Sucht, Selbstwert oder Mobbing. Für Lehrkräfte und Eltern bietet der ZeppD Informationsveranstaltungen zur psychischen Gesundheit an. Termine und Anmeldung erfolgen über die Schule.




